La Coruña liegt am Ende der Welt, sagen die Galizier über ihre Stadt und spielen damit auf die Zeit an, als die Erde noch als Scheibe galt. Der Atlantik und der Horizont prägen die Halbinsel am nordwestlichsten Zipfel Spaniens auch heute. Man sieht das Meer, riecht es und spürt die Brise fast überall in der Stadt. Inspiriert von der Grenzlinie zwischen Wasser und Himmel waren horizontale Linien auch für den Entwurf des Sozialen Zentrums Padre Rubinos von großer Bedeutung. Die Architektin Elsa Urquijo schuf damit eine flache, zurückhaltende Architektur, die sich der hügeligen Topografie anpasst. Eine ruhige Gestaltungssprache war auch dem Auftraggeber Amancio Ortega wichtig, einem der reichsten Männer der Welt, dessen Stiftung das Projekt finanziert.