Die Idee, in Norwegen ein allein mit Solarenergie betriebenes Plusenergiegebäude zu errichten, erscheint auf den ersten Blick bizarr. In Trondheim etwa liefern Solaranlagen pro kWp installierter Leistung rund ein Drittel weniger Energie als in den besten mitteleuropäischen Lagen. Dennoch arbeitet das norwegische Powerhouse-Konsortium seit knapp zehn Jahren an diesem Ziel - und mehr noch: Der Energieertrag der Gebäude soll im Laufe der 60-jährigen Betriebszeit sogar die graue Energie kompensieren, die für die Herstellung der Baumaterialien erforderlich war. Zu der Firmenallianz gehören neben dem Architekturbüro Snøhetta und der Ingenieurfirma Asplan Viak das Bauunternehmen Skanska, der Projektentwickler Entra und die Umweltstiftung Zero.