Für den sozialen Wohnungsbau im Norden von Dijon hat sich die Architektin Sophie Delhay ein ausgeklügeltes Baukastensystem ausgedacht, das auf einem quadratischen Raster basiert. Im Vordergrund stand die Überlegung, den Bewohnern neutrale, gleich große Zimmer anzubieten, deren Nutzung nicht von vornherein vorgegeben ist. Jedes dieser Zimmer soll gleichermaßen Wohn-, Ess-, Arbeits-, Schlaf-, Kinder-, Jugend- oder Gästezimmer sein können. Als Grundmodul wählte die Architektin einen quadratischen Raum von 3,60 m Seitenlänge und 13 m2 Fläche, der sich für alle denkbaren Raumfunktionen flexibel möblieren lässt. Dabei helfen auch beidseits des Fensters eingebaute Schränke, die in allen Zimmern für ausreichend Stauraum sorgen.