Museum in Vorarlberg

Seit gut 100 Jahren hat das Heimatmuseum in Bezau seinen Sitz in einem typischen Bregenzerwaldhaus mit schindelverkleideten Fassaden und breit gelagertem Giebel. Der quadratische Kern des Gebäudes mit Flurküche, Stube und Elternschlafzimmer im Erdgeschoss und den Kinderzimmern im Obergeschoss entstand bereits im 16. Jahrhundert. 200 Jahre später wurde das Haus sukzessive erweitert: Auf der Ostseite kam eine offene Veranda, der Schopf, hinzu; im Westen wurden zwei Kammern angebaut. Später erhielt das Haus sein heutiges, steiler geneigtes Dach. Die Nutzungsänderung 1920 ging auf die Initiative der wohlhabenden Bezauer Käsehändlerin und Heimatkundlerin Anna Katharina Feuerstein zurück. Als sie das Anwesen erwarb, widmete sie das Wohnhaus zum Museum um und ließ den nördlich anschließenden, baufällig gewordenen Stall abreißen. Seiher betreibt ein ehrenamtlicher Museumsverein das Gebäude.