Michael Brunn
Chefredakteur

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Die Nachhaltigkeitstransformation ist in vielen Unternehmen längst strukturell verankert. Doch der Fortschritt gerät zunehmend unter Druck.

Für den Herbst hat die Europäische Kommission den Circular Economy Act angekündigt. Durch eine Reihe von Publikationen bekommt das Gesetz klarere Konturen.

Viele Technologien und Geschäftsmodelle der Kreislaufwirtschaft haben die Pilotphase hinter sich, doch ihre Skalierung scheitert häufig an regulatorischer Fragmentierung, schwachen Märkten für Sekundärrohstoffe und fehlender Dateninteroperabilität.

Technisch sind viele Voraussetzungen für eine europäische Kreislaufwirtschaft vorhanden. Regulierung, Nachfrage und Infrastruktur bremsen das Vorhaben, diese Prozesse zu skalieren.

Die sogenannten Seltenen Erden spielen für immer mehr Anwendungen eine wichtige Rolle. Deutschland verfügt dabei aber über keine eigenen Vorkommen und ist auf Importe angewiesen.

Elektro- und Elektronikaltgeräte bergen erhebliche Potenziale für die Rückgewinnung kritischer Rohstoffe. Doch zwischen technischer Machbarkeit und industrieller Umsetzung bestehen weiterhin erhebliche Lücken.

Die Digitalisierung gilt als Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft, doch ihr Beitrag zum Klimaschutz ist nicht eindeutig.

Technische Lösungen für eine zirkuläre öffentliche Beschaffung sind in Europa vielfach vorhanden. Ihre systematische Anwendung bleibt jedoch hinter den Möglichkeiten zurück.

Die EU verfolgt seit Jahrzehnten das Ziel, Verpackungsabfälle zu reduzieren und das Recycling von Kunst-stoffen deutlich zu steigern. Doch wie wirksam sind diese politischen Vorgaben tatsächlich?

Technische Lösungen für eine leistungsfähigere Kreislaufwirtschaft sind in vielen Bereichen bereits weit entwickelt. Doch regulatorische Fragmentierung und fehlende wirtschaftliche Anreize erschweren ihre breite Anwendung.